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Thursday, September 7 • 17:00 - 17:45
Zeigt her Eure Daten - Institutionen präsentieren Datensätze (Teil 2)

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Es werden insgesamt 4 Datensätze vorgestellt:

1. FDZ Ruhr – kleinräumige Daten für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Das Forschungsdatenzentrum Ruhr am RWI (FDZ Ruhr am RWI) hat sich auf kleinräumige Daten spezialisiert. Kleinräumig heißt dabei mehr oder weniger alles unter Kreisebene. Diese Daten sollen es ermöglichen mehr über Sachverhalte und Zusammenhänge innerhalb von Städten oder Kreisen auszusagen. Neben der Kleinräumigkeit zeichnet die Daten aus, dass sie teilweise aus (für die Forschung) eher ungewöhnlichen Quellen stammen. Quellen dabei sind ImmobilienScout24, microm GmbH und die Markttransparenzstelle zu Benzinpreisen. Die Daten werden über Kooperationen aber auch über Webscraping bezogen. (Dr. Sandra Schaffner)

2. Dunkelfeldbefragung in Schleswig-Holstein
Das Ausmaß und die Entwicklung der Kriminalität wurde lange Zeit hauptsächlich über die Polizeiliche Kriminalstatistik beurteilt, die allerdings nur Einblicke in das sogenannte Hellfeld der Kriminalität ermöglicht. Erst vor einigen Jahren sind verschiedene Bundesländer dazu übergegangen, ergänzende Dunkelfeldstudien durchzuführen, um zusätzliche Informationen zur Beurteilung der Sicherheitslage zu gewinnen. Diese enthalten u.a. Informationen zur Erfahrung mit Kriminalität und der Polizei und ermöglichen die Berechnung von Anzeigequoten sowie die Hochrechnung der Fallzahlen unter Einbezug des Dunkelfeldes. Der Vortrag stellt beispielhaft die repräsentative Bevölkerungsbefragung zu Sicherheit und Kriminalität des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein im Jahr 2015 und den dazugehörigen Datensatz (N=13.070) vor. (Arne Dreißigacker)

3. Überblick über die wichtigsten
Datenportale/Datensätze des Umweltbundesamtes, Präsentation der Luftdaten (Dr. Alexander Neuberger)

4. European Social Survey -Einstellungen zum Sozialstaat oder zu Einstellungen zum Klimawandel (Dr. Michael Weinhardt)

Der European Social Survey (ESS) ist eine europaweite, sozialwissenschaftliche Studie, welche die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und moralischen Einstellungen und Verhaltensmuster der Bürger_innen Europas vergleicht und analysiert. Der ESS wird seit 2002 alle zwei Jahre in einer Vielzahl europäischer Länder durchgeführt und bietet derzeit Individualdaten der ersten sieben Erhebungswellen (2002-2014). Seit 2013 hat der ESS den Status eines European Research Infrastructure Consortiums (ESS ERIC) inne. In der 8. Welle des ESS (Erhebung Herbst/Winter 2016/2017) war ein Wiederholungsmodul zu den wohlfahrtsstaatlichen Einstellungen europäischer Bürger_innen Bestandteil des Fragebogens. Dies beinhaltete die wiederholte Erhebung einer Vielzahl von Items aus der 4. Welle des ESS aus dem Jahr 2008 sowie neu erhobene Items zu den Themen „Grundeinkommen“, „aktivierende Sozialpolitik“ sowie „Europäisierung wohlfahrtsstaatlicher Leistungen“. Die Daten der 4. und 8. Welle des ESS erlauben eine Betrachtung sowie einen Vergleich der Entwicklung wohlfahrtsstaatlicher Einstellungen in einer Vielzahl europäischer Länder über Zeit (2008-2016) sowie eine Analyse aktueller Themen wie „Grundeinkommen“ oder „europäische Sozialpolitik“.


Speakers
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Arne Dreißigacker

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
Arne Dreißigacker studierte Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) und arbeitet seit 2013 am Kriminologischen Forschungsistitut Nierdersachsen e.V. mit den Forschungsschwerpunkten: Wohnungseinbruchdiebstahl und Dunkelfeldforschung.
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Dr. Alexander Neuberger

Environmental Reporting, Umweltbundesamt
Alexander Neuberger arbeitet seit 2013 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt in Dessau im Fachgebiet “Nationale und internationale Umweltberichterstattung“. Dort wirkt er an der Verbesserung der Berichtssysteme mit und begleitet Forschungs- und Entwicklungsv... Read More →
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Dr. Sandra Schaffner

Leiterin FDZ Ruhr, RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
Sandra Schaffner leitet das Forschungsdatenzentrum Ruhr am RWI (FDZ Ruhr). Sie ist seit April 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im RWI beschäftigt. Während ihrer Tätigkeit am RWI wurde sie bei Prof. Christoph M. Schmidt an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Zuvor... Read More →



Thursday September 7, 2017 17:00 - 17:45
großer Saal EG (B20/22) Erich-Brost-Institut, Otto-Hahn-Str. 2, 44227 Dortmund

Attendees (10)